Landschaftsverband Rheinland - Qualität für Menschen

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LVR-LandesMuseum Bonn

Colmantstr. 14-16
53115 Bonn
Tel.: +49 (0) 228 / 2070 - 0
Fax: +49 (0) 228 / 2070 - 299
E-Mail: info.landesmuseum-bonn@lvr.de

 

 

Öffnungszeiten 
Di.-Fr., So. 11.00 - 18.00 Uhr
Sa. 13.00 - 18.00 Uhr
Mo. geschlossen,

Gruppenführungen für Schulklassen ab 10:00 Uhr möglich


Eintritt:

Erwachsene 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

Kartenvorverkauf bei
bonnticket.de

 

Öffnungszeiten Bibliothek:

Mo. - Fr.: 8.00 - 16.00 Uhr


 

Vorschau

 

Claudia Desgranges

update

9.4.-1.6.2014

 

Die Ausstellung von Claudia Desgranges im LVR-LandesMuseum Bonn ist ein Erlebnis von und mit Farbe. In den Arbeiten auf Aluminium, Leinwand, Papier und in Projektionen und Filmen tritt Farbe als Ereignis und Erfahrung in den Dialog mit dem Besucher. Sie verbindet sich mit dem Ort und den Momenten des Betrachtens. Im Pinselstrich, in Tropfen, Schichten und Verläufen ist Farbe Ausdruck von Bewegung und Spur von Zeit. Pastoser und hauchdünner Auftrag, die Anordnung von verschiedenen Farben zueinander und auf dem Bildträger, Schichtungen und freigelassene Stellen machen die Farben zu Präsenzen im Raum. Die Malerei von Claudia Desgranges ist daher immer auch ortsbezogen: Auch für die Räume des LVRLandesMuseums entstanden zur Ausstellung neue Arbeiten der Künstlerin.


Die Ausstellung sowie der Katalog entstanden in Zusammenarbeit mit der Stiftung Liner Appenzell und dem Stadtmuseum Beckum.

 

 

 

Ulrike Rosenbach

Weiblicher Energieaustausch


Preisträgerin des Rheinischen Kunstpreises des Rhein-Sieg-Kreis 2012

15. Mai 2014 – 5. Oktober 2014

 

2012 erhielt Ulrike Rosenbach den Rheinischen Kunstpreis des Rhein-Sieg-Kreises für ihr Lebenswerk. Die Ausstellung belegt durch einen Überblick über mehr als 30 Jahre künstlerischen Schaffens die enorme Bedeutung Ulrike Rosenbachs für die Entwicklung der Video- und Performancekunst auf nationaler und internationaler Ebene und zeigt, dass sie dabei immer auch Vorbild und Impulsgeberin für jüngere Positionen gewesen ist. Auch die Themen, mit denen sich Ulrike Rosenbach seit über 30 Jahren auseinandersetzt, die Rolle der Frau in der Gesellschaft, die Aufgabe des Künstlers als politisch denkender Mensch und das Verhältnis von Körper, Raum, Bewegung und Bildern, sind immer noch von höchster Aktualität.

 


Die Kelten - Ambiorix & Co


Die neue Dauerausstellung!


Ab 5. Juni 2014

 

 

Jedes Kind kennt Asterix und Obelix – doch wie lebten ihre Verwandten im Rheinland?
Seit etwa 600 v. Chr. sind die Kelten in unserer Region durch Handwerk und Handel zu Wohlstand gelangt. Er führte zur Herausbildung einer elitären, an der Kultur des Mittelmeergebietes orientierten Oberschicht. Das LVR-LandesMuseum besitzt mit Goldschmuck aus dem Grab einer keltischen Prinzessin, hochwertigen bronzenen Trinkgefäßen aus mehreren Fürstengräbern und einem der bedeutendsten keltischen Steinmonumente, der sog. „Pfalzfelder Säule" einige der wichtigsten Zeugnisse dieser Epoche in Europa. In der neuen „keltischen Schatzkammer" des LVR-LandesMuseums werden sie zusammen mit Funden aus Handwerk und Handel, selten erhaltenen Holzgeräten und überraschenden Objekten wie einer keltische Wäscheklammer und einem Spielzeugschwert präsentiert. Die Objekte aus der Welt der Kelten berichten so eindrücklich vom Alltag vor über 2000 Jahren. Der neue Dauerausstellungsbereich endet mit der Frage: Was wurde aus diesem Volk, das anfänglich sogar den Legionen Caesars erfolgreich die Stirn bot?

 

 

Eiszeitjäger - Leben im Paradies?


Europa vor 15000 Jahren


19. September 2014 – 12. April 2015

 

 

Vor 100 Jahren, im Februar 1914, machten Steinbrucharbeiter in Bonn-Oberkassel eine sensationelle Entdeckung: Die Skelette eines Mannes und einer Frau samt Hund und aus Knochen geschnitzte Kunstwerke. Schon die 14000 Jahre alte Doppelbestattung mit den frühesten Homo sapiens-Resten in Mitteleuropa ist einzigartig. Durch die Verbindung mit eiszeitlicher Kunst und einem der frühesten Hunde der Menschheitsgeschichte wird die Bedeutung noch gesteigert. Im Hinblick auf das 100jährige Jubiläum der Entdeckung ringt seit 2008 ein internationales Team von 30 Wissenschaftlern den Funden mit den Methoden des 21. Jahrhunderts neue Erkenntnisse zum Leben der Eiszeitjäger ab. Sie werden in dieser Ausstellung erstmals präsentiert.

Gruppiert um hochwertige Exponate und ergänzt durch zahlreiche Mitmachangebote lernen die Besucher alle Bereiche des Lebens in der späten Eiszeit kennen. Dabei werden für große und kleine Steinzeit-Fans viele spannende Themen und Fragen behandelt:
War die Eiszeit wirklich immer eisig? Wieso gibt es keine Mammuts mehr? Lebten die Steinzeitmenschen wirklich in Höhlen? Sind die Oberkasseler Menschen unsere direkten Vorfahren?

So macht diese Ausstellung eine spannende Reise in die Welt vor 15000 Jahren möglich und zeigt, dass die Menschen damals wie heute viele alltägliche Probleme mit zeitgemäßem „Hightech" lösen können, die Eiszeitjäger allerdings mit Feuerstein, Geweih, Elfenbein und Knochen.