Vorschau
Konrad Rufus Müller. Fotografien 1960-2010
22. März 2010 bis 30. Mai 2010
Als einziger Fotograf hatte er alle Kanzler der Bundesrepublik Deutschland vor der Kamera - von Konrad Adenauer bis Angela Merkel. Er unterscheidet sich jedoch von vielen Chronisten der Macht durch die künstlerische und handwerkliche Qualität seiner Fotografien: Konrad Rufus Müller arbeitet grundsätzlich schwarz/weiß, ohne zusätzliche Beleuchtung und entwickelt jedes Bild selbst. Die Ausstellung zeigt Konrad Rufus Müller nicht nur als Kanzlerfotograf, sondern macht darüber hinaus mit den anderen Aspekten seines Werkes bekannt, den gleichermaßen brillanten Porträts von "einfachen" Leuten etwa, oder auch seltsam entrückten Stillleben.
Johann Wilhelm Schirmer - Vom Rheinland in die Welt
Wie Bilder entstehen - Einblicke in Schirmers Atelier
16. Mai 2010 - 16. Januar 2011
Ausgehend von zwei Gemälde Schirmers im LVR-LandesMuseum Bonn wird exemplarisch die durch maltechnische Untersuchungen gestützte Herstellung der Gemälde im Atelier beleuchtet. Schirmer stand technischen Neuerungen immer offen gegenüber und integrierte so die verschiedensten Anregungen in seinen Malstil.
Informationen zum Gesamtprojekt: www.schirmer2010.de
Renaissance am Rhein
16. September 2010 bis 6. Februar 2011
Die Ausstellung unternimmt es zum ersten Mal überhaupt, die vielfältigen Zeugnisse von Kunst und Kultur der Renaissance am Rhein mit herausragenden Exponaten aus dem In- und Ausland zu präsentieren.
Konflikte und Herausforderungen
Das Rheinland mit seinem Zentrum Köln war im 15. und 16. Jahrhundert ein "Überschneidungsgebiet" im Zentrum Europas. Hier haben sich die vielfältigen Konflikte und Herausforderungen dieser Wendezeit in einzigartiger Weise durchdrungen.

Arnt van Tricht, Handtuchhalter, um 1535
Copyright Museum Kurhaus Kleve
Die Ausstellung
Die Ausstellung macht die Kunst der Renaissance:
- Gemälde
- Bildteppiche
- Skulpturen
- Kupferstiche
- Architektur
- Musik und
- Literatur
in ihrem historischen Kontext verständlich.
Audio-visuelle Medien
Durch eigens entwickelte audio-visuelle Medien wird die Epoche der Renaissance am Rhein für den Besucher auf verständliche Weise erschlossen. So wird das 16. Jahrhundert mit seinen Kunstwerken und seinen Protagonisten - von Fürsten und Gelehrten bis zu Künstlern, Bürgern und Bauern - lebendig.
Die Bedeutung der Renaissance für die Gegenwart
Die Ausstellung macht deutlich, dass viele Probleme und Entwicklungen des 16. Jahrhunderts nicht nur Auswirkungen bis heute haben, sondern dass wir vor ähnlichen Herausforderungen stehen.
Do. 18. - Sa. 20.06.2009, LVR-LandesMuseum Bonn, Wissenschaftliche Tagung "Renaissance am Rhein", Tagung der Universitäten Köln, Aachen, Bonn und Düsseldorf sowie des LVR-LandesMuseums Bonn
Die vorbereitende Tagung wird die wissenschaftliche Basis des Ausstellungsprojektes vertiefen und Diskussionsbeiträge aus der aktuellen Forschung zusammenführen, um diese in Ausstellungskonzept und wissenschaftlichen Katalog einfließen zu lassen. Das detaillierte Programm, Anmeldung etc. werden an dieser Stelle veröffentlicht.
Renaissance-Ausstellung: Memorandum (PDF-Datei 1.52 MB)