Grafikwerkstatt
Ansprechpartner:
Christoph Duntze M.A.
Tel.: +49 (0) 228 / 2070 - 304
Fax: +49 (0) 228 / 2070 - 299
E-Mail: christoph.duntze@lvr.de
Die Aufgaben der Grafikwerkstatt sind überaus vielfältig. Es sind
- archäologische Funde zu zeichnen,
- Bücher und Druckschriften zu gestalten,
- alle Arten von grafischen Arbeiten für Schausammlungen und Wechselausstellungen am PC zu entwerfen
- und ihre Ausführung zu überwachen.








Grafische Arbeiten für Ausstellungen
Es werden Plakate entworfen, ebenso Flyer, Informationstafeln und Grafiken aller Art innerhalb der Ausstellungen.
Grafische Arbeiten für Publikationen
Ein weiterer wichtiger Bereich ist die grafische Bearbeitung der Publikationen des Museums wie der
• Bonner Jahrbücher und der
• wissenschaftlichen Publikationen des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege.
• sowie besondere Kataloge zu Wechselausstellungen des Museums.
Zeichnen archäologischer Objekte
Ein hochgradig spezialisierter Arbeitsbereich ist das Zeichnen. Es ist ein wesentlicher Bestandteil der archäologischen Dokumentation. Fundgegenstände jeder Art und Größe werden abgebildet. Das kann eine Glasscherbe sein, oder ein tonnenschwerer Sarkophag. Bei dem Fund kann es sich um grobes Holz handeln, oder um fein getriebenen Goldschmuck. Das Zeichnen mit freier Hand ist hier unentbehrlich, trotz professioneller Fotografie und Computergrafik.
Archäologische Zeichnungen sollen genau im Detaill sein, maßstäblich richtig und anschaulich in der Gesamtwirkung. Hier begegnen sich die Methoden des technischen Zeichnens und die der freien Grafik. Die Gegenstände werden nicht in natürlicher Sicht dargestellt, sondern flächig projiziert wie ein technisches Bauteil – wenn nötig in mehreren Ansichten und mit Schnittzeichnungen
Die Zeichnung kann, anders als die Fotografie,
• weglassen
• betonen
• ergänzen und
• rekonstruieren
Darauf ist die Archäologie angewiesen, da ihre Objekte fast immer beschädigt und schlecht erhalten sind.
Illustrationen für Ausstellungen und Publikationen
Im Grafikatelier wird nicht nur dokumentiert, sondern für Ausstellungen und Publikationen auch illustriert. Figuren, Szenen und Landschaften werden entworfenen. Sie stellen die Grafikerin und den Grafiker vor die Fragen: Wie könnte es gewesen sein hierzulande vor 1000, 2000 oder 5000 Jahren. Wie könnte man gewohnt, gearbeitet, gekämpft haben? Hier treffen sich Wissenschaft und Kreativität.