Landschaftsverband Rheinland - Qualität für Menschen

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LVR-LandesMuseum Bonn

Colmantstr. 14-16
53115 Bonn
Tel.: +49 (0) 228 / 2070 - 0
Fax: +49 (0) 228 / 2070 - 299
E-Mail: info.landesmuseum-bonn@lvr.de

 

 

 

Öffnungszeiten:

Di., Do., Fr. und Sa.:
10.00 - 18.00 Uhr
Mi.: 10.00 - 21.00 Uhr
So.: 10.00 - 18.00 Uhr
Mo. geschlossen

 

Öffnungszeiten Bibliothek:

Mo. - Fr.: 8.00 - 16.00 Uhr

Grafikwerkstatt

Ansprechpartner:
Christoph Duntze M.A.
Tel.: +49 (0) 228 / 2070 - 304
Fax: +49 (0) 228 / 2070 - 299
E-Mail: christoph.duntze@lvr.de

Die Aufgaben der Grafikwerkstatt sind überaus vielfältig. Es sind

  • archäologische Funde zu zeichnen,
  • Bücher und Druckschriften zu gestalten,
  • alle Arten von grafischen Arbeiten für Schausammlungen und Wechselausstellungen am PC zu entwerfen
  • und ihre Ausführung zu überwachen.


Ausstellung Leben in der Steinzeit. Tieflandindianer Südamerikas im 20. Jahrhundert.
Das in der Graphikwerkstatt des Museums entworfene Plakat zeigt auf schwarzem Grund eine den ganzen Körper bedeckende, schlammfarbene Maske aus Südamerika. Sie hat ein mit weißer Farbe stilisiertes Gesicht.
Für die Ausstellung Krieg und Frieden entwarfen die Grafiker N. Vogt und Ch. Duntze auch Wandtafeln. In der Tafel für Neuss (Novaesium) – ein Gräberfeld der Römer wurde in den Text die Zeichnung eines Scheiterhaufens integriert.
Das große Plakat für die Ausstellung „Krieg und Frieden
Der Einband für die Publikation Archäologie im Rheinland 2004 zeigt eine grünliche Glasurne mit Leichenbrand.
Die Geweihhacke wurde von der Grafikerin U. Naber in drei Ansichten und Schnittzeichnungen flächig dargestellt.
Die Zeichnung der Grafikerin S. Wischhusen zeigt die Rekonstruktion eines zerbrochenen Kerzenleuchters aus Rommerskirchen.
Die ursprüngliche Farbigkeit des Joches aus dem Grab der keltischen Fürstin von Waldalgesheim wurde von der Grafikerin S. Wischhusen rekonstruiert.
Die Illustratorin F. Hilscher-Ehlert stellt eine Szene an einem Fluss dar, die um 400 vor Christus zu datieren ist. Aus einem Kahn werden Reibsteine, wegen ihrer Form so genannte Napoleonshüte, entladen. Links vorne stehen ein Händler und sein Kunde, der an einem Stück Salz riecht. Vor dem Händler stehen mehrere Säcke mit Salz. Auf der rechten Seite beobachten zwei Männer die Szene.
Grafische Arbeiten für Ausstellungen
Es werden Plakate entworfen, ebenso Flyer, Informationstafeln und Grafiken aller Art innerhalb der Ausstellungen.

 

Grafische Arbeiten für Publikationen
Ein weiterer wichtiger Bereich ist die grafische Bearbeitung der Publikationen des Museums wie der
• Bonner Jahrbücher und der
• wissenschaftlichen Publikationen des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege.
• sowie besondere Kataloge zu Wechselausstellungen des Museums.

 

Zeichnen archäologischer Objekte
Ein hochgradig spezialisierter Arbeitsbereich ist das Zeichnen. Es ist ein wesentlicher Bestandteil der archäologischen Dokumentation. Fundgegenstände jeder Art und Größe werden abgebildet. Das kann eine Glasscherbe sein, oder ein tonnenschwerer Sarkophag. Bei dem Fund kann es sich um grobes Holz handeln, oder um fein getriebenen Goldschmuck. Das Zeichnen mit freier Hand ist hier unentbehrlich, trotz professioneller Fotografie und Computergrafik.
Archäologische Zeichnungen sollen genau im Detaill sein, maßstäblich richtig und anschaulich in der Gesamtwirkung. Hier begegnen sich die Methoden des technischen Zeichnens und die der freien Grafik. Die Gegenstände werden nicht in natürlicher Sicht dargestellt, sondern flächig projiziert wie ein technisches Bauteil – wenn nötig in mehreren Ansichten und mit Schnittzeichnungen
Die Zeichnung kann, anders als die Fotografie,
• weglassen
• betonen
• ergänzen und
• rekonstruieren
Darauf ist die Archäologie angewiesen, da ihre Objekte fast immer beschädigt und schlecht erhalten sind.

 

Illustrationen für Ausstellungen und Publikationen
Im Grafikatelier wird nicht nur dokumentiert, sondern für Ausstellungen und Publikationen auch illustriert. Figuren, Szenen und Landschaften werden entworfenen. Sie stellen die Grafikerin und den Grafiker vor die Fragen: Wie könnte es gewesen sein hierzulande vor 1000, 2000 oder 5000 Jahren. Wie könnte man gewohnt, gearbeitet, gekämpft haben? Hier treffen sich Wissenschaft und Kreativität.