Goldschatz von Niederzier
Der Goldschatz von Niederzier
2./1. Jahrhundert vor Christus
Fundort: Niederzier-Hambach
Inventar-Nummer 79.1348 − Gold
Foto: Rheinisches LandesMuseum Bonn
Bei Grabungen des Rheinischen LandesMuseums Bonn (heute: LVR-LandesMuseum Bonn) im Braunkohlentagebau von Hambach-Niederzier im Kreis Düren wurde 1978 eine keltische Siedlung freigelegt. In einer Grube fand man den Goldschatz: einen Armreif, zwei Halsreifen (torques), 26 Goldmünzen in der Form von Regenbogenschüsselchen und 20 Goldmünzen, die Prägungen des Makedonischen Königs Philipps II., des Vaters von Alexander dem Großen, nachahmen. Alles zusammen handelt es sich um etwa 500 Gramm Gold. Unklar ist, warum das Gold vergraben wurde. Religiöse Gründe können ebenso wenig ausgeschlossen werden, wie die Anlage eines Versteckes in unruhigen Zeiten.