Landschaftsverband Rheinland - Qualität für Menschen

Inhaltsverzeichnis Schriftgrösse Schriftgröße Plus              Schriftgroesse Minus

Sie befinden sich hier: > Startseite > Museum > Münzkabinett > Münzen in der Dauerausstellung

 

 

LVR-LandesMuseum Bonn

Colmantstr. 14-16
53115 Bonn
Tel.: +49 (0) 228 / 2070 - 0
Fax: +49 (0) 228 / 2070 - 299
E-Mail: info.landesmuseum-bonn@lvr.de

 

 

Öffnungszeiten 
Di.-Fr., So. 11.00 - 18.00 Uhr
Sa. 13.00 - 18.00 Uhr
Mo. geschlossen,

Gruppenführungen für Schulklassen ab 10:00 Uhr möglich


Eintritt:

Erwachsene 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

Kartenvorverkauf bei
bonnticket.de

 

Öffnungszeiten Bibliothek:

Mo. - Fr.: 8.00 - 16.00 Uhr


 

Münzen in der Dauerausstellung

Ansprechpartnerin:

LVR-LandesMuseum Bonn
Dr. Claudia Klages
Münzkabinett
Bachstraße 5 – 9
53115 Bonn
Tel.: +49 (0) 228 / 2070 - 249
Fax: +49 (0) 228 / 2070 - 299
E-Mail: claudia.klages@lvr.de

Porträt des Kaisers Caracalla mit Strahlendiadem, Körperpanzer und Feldherrenmantel nach rechts gewendet. Antoninian von Kaiser Caracalla

In den folgenden Themenbereichen der Dauerausstellung sind numismatische Objekte ausgestellt:

Im Erdgeschoss: Eingangsvitrine zu „Das Rheinland und die Welt"

Auswahl von Münzen von der Antike bis zur Neuzeit.

Im 1. Obergeschoss: „Von den Göttern zu Gott"
Im Bereich „Reformation – Katholische Reform":

Zwei Schmähmedaillen: Papst als Teufel, Kardinal als Narr
Hl. Ursula: Dreikönigen-Taler: Vorder- und Rückseite

Die Münze zeigt eine stilistisch grobe, überwiegend aus Punkten und Balken zusammengesetzte Büste, darum in ungelenken, großen Buchstaben eine Umschrift Fränkischer Tremissis

Im 2. Obergeschoss: „Das Rheinland und die Welt"
Im Bereich „Handel":

Von der Antike bis zur Neuzeit: keltische, römische, fränkische, mittelalterliche Münzen, Münzbörsen, Spardosen, Münzwaagen und Probiersteine, Münzschatzfunde (Wermelskirchen, Weiler, Kesternich), Münzstempel sowie Münzgewichte.
Multimediastation zum Thema „Geld und Handel" mit einem Überblick über die Geldgeschichte des Rheinlandes vom „Regenbogenschüsselchen" bis zum Papiergeld. Hier finden Sie Angaben zu antiken und mittelalterlichen Preisen und Löhnen, Erklärungen von Sprichwörtern und ein Münz-Memory.

Münze mit der Büste Justinians des Ersten. Das Münzbild ist auf einen zu großen Schrötling geprägt worden. Deshalb ist das Münzbild teilweise von einem ungeprägten, glatten Rand umgeben. Oberhalb des Kopfes ist eine breite, mit vier Querrippen verzierte Öse an der Münze angebracht, sodass sie als Anhänger getragen werden konnte. Tremissis des Kaisers Justinian I.

Im 2. Obergeschoss: „Macht und Mächte"
Im Bereich „Erobern":

Der keltische Goldschatz von Hambach-Niederzier, römische Münzschätze als Zeugnisse für die fränkischen Einfälle ins Rheinland im 3. und 4. Jahrhundert nach Christus (Xanten, Niederbieber und Metternich).

Im Bereich „Der Herr von Morken und seine Zeit":

Form (Übernahme antiker Formensprache und Neuerungen) und Verwendung von Münzen des 5. bis 6. Jahrhunderts.

Goldmünze mit den einander gegenübergestellten Büsten des spanischen Königspaares Ferdinand und Elisabeth. Beide tragen festliche Kleidung, Elisabeth eine lange Perlenkette im tiefen Ausschnitt, die Modefrisuren sind bekrönt. Doble Exelente

Im Bereich „Selbstdarstellung der Herrscher":

Römische Münzen mit Kaiserportraits, Herrscherportraits aus Barock und Rokoko auf Münzen und Medaillen.
Vitrine zum Thema: die Mächte am Rhein im Spiegel ihrer Münzen.

In der Oberlichthalle:

Belagerte Städte und ihr Notgeld (Bonner und Jülicher Klippen) und Krieg und Frieden.

 

3. Obergeschoss: „Überleben – Schöner Leben"
Im Bereich „Eisenzeit":

Keltische Tüpfelplatten zur Herstellung von Schrötlingen sowie Münzen des 2. und 1. Jahrhunderts vor Christus,  ein Aureischatz (Goldmünzen) sowie diverse Einzelmünzen aus der römischen Kaiserzeit.