Landschaftsverband Rheinland - Qualität für Menschen

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LVR-LandesMuseum Bonn

Colmantstr. 14-16
53115 Bonn
Tel.: +49 (0) 228 / 2070 - 0
Fax: +49 (0) 228 / 2070 - 299
E-Mail: info.landesmuseum-bonn@lvr.de

 

 

Öffnungszeiten 
Di.-Fr., So. 11.00 - 18.00 Uhr
Sa. 13.00 - 18.00 Uhr
Mo. geschlossen,

Gruppenführungen für Schulklassen ab 10:00 Uhr möglich


Eintritt:

Erwachsene 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

Kartenvorverkauf bei
bonnticket.de

 

Öffnungszeiten Bibliothek:

Mo. - Fr.: 8.00 - 16.00 Uhr


 

Das Rheinland und die Welt

 Blick in den Raum Import – Export. In der vordersten Vitrine befinden sich rubinrot Glasgefäße, links steht eine Bodenstanduhr, daneben ein Tisch, an den Wänden hängen zwei Gemälde. Ferner eine Reihe weiterer, sehr hoher Vitrinen unter anderem mit rheinischem Steinzeug. Blick in den Raum Import – Export

Import – Export

Der Rhein war lange Zeit Handelsweg und Grenze zugleich. Wertvolle Einzelstücke wie der Fritzdorfer Goldbecher gelangten bereits im 2. Jahrtausend vor Christus selbst aus dem Mittelmeerraum ins Rheinland. Nach der Zeitenwende sorgten die Römer, indem sie ihre heimischen Waren und Lebensmittel in das Rheinland brachten, für eine Verbindung der dort ansässigen Bevölkerung mit der überlegenen südeuropäischen Kultur. Erleichtert wurde dies durch das nach und nach gebaute römische Straßennetz, das bis zum heutigen Tag manchen Straßenverlauf bestimmt. 

Siegburger Steinzeug wurde in unterschiedlichen Formen und Größen hergestellt. Siegburger Steinzeug, Auswahl

Die einheimischen Handwerker lernten rasch die römischen Techniken, sei es die Herstellung von Glas und feinen Tonwaren oder die Bearbeitung von Gagat. Nach der Entdeckung von lokalen Tonvorkommen blühte seit dem Mittelalter das Töpferhandwerk. Siegburger Steinzeug wurde weltweit zu einem Exportschlager.

Im Vordergrund sitzt eine Pilgerin auf einem Stein. Sie schält einen Apfel. Links dahinter steht eine kleine gotische Fiale aus dem Kölner Dom. Im Hintergrund befinden sich der Ford Fiesta von H. A. Schult und von Peter Nettesheim die Skulptur Gastarbeiterin. Blick in den Bereich Pilgerwesen, Kölner Dom. Foto: A. Schiblon, Pilgerin: © Wild Life Alt, Germany


Wallfahrer

Zu den wundermächtigen Wallfahrtsorten im Rheinland wie Aachen und Köln kamen die Menschen von weit her. Ein weithin sichtbares Zeugnis des kulturelle Austausches ist der Kölner Dom, der im gotischen, in Frankreich entwickelten Stil, errichtet wurde.

Die Landschaft

Die Entdeckung der „romantischen" Landschaft längs des Rheins ist den niederländischen und flämischen Malern, später auch englischen Künstlern zu verdanken. Ihre Rheinansichten waren bei Kunstsammlern sehr beliebt.  Im 19. Jahrhundert, mit der aufkommenden Faszination für das Mittelalter, finden sich Rheinmotive auf Gefäßen aus Glas oder Porzellan wieder.  Das Kaiserpanorama bietet dreidimensionale Ansichten vom Rhein: frühe kolorierte Photographien aus dem 19. Jahrhundert.

Das Gemälde von James Webb zeigt rechts auf dem Berg liegend die Festung Ehrenbreitstein. Links im Hintergrund erkennt man die Brücke über den Rhein, im Vordergrund mehrere Schiffe. James Webb, Ehrenbreitstein

Foto des Raumes mit der Skulptur von Peter Nettesheim, Die Gastarbeiterin und dem Ford Fiesta von H. A. Schult.Peter Nettesheim, Die Gastarbeiterin und H. A. Schult, Auto (Ford Fiesta)

Das Gemälde von Carl Ferdinand Sohn Die beiden Leonoren zeigt die beiden weiblichen Hauptfiguren aus dem Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe Torquato Tasso. Die Damen halten sich bei der Hand; sie tragen kostbare Gewänder im Stil der Renaissance. Sie stehen vor einer Balustrade, im Hintergrund eine weite Landschaft. Carl Ferdinand Sohn: Die beiden Leonoren. Es handelt sich um die beiden weiblichen Hauptfiguren aus dem Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe Torquato Tasso.

Das LVR-LandesMuseum Bonn besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen von Gemälden der Düsseldorfer Malerschule. Religiöse Motive, Genrebilder, Landschaftsmalerei, Porträts: die technische Ausbildung der Schüler war weltweit berühmt. Einige der wichtigsten Maler waren Wilhelm von Schadow, Carl Ferdinand Sohn, Adolph Schroedter, Louis Ammy Blanc,  Andreas und Oswald Achenbach und Johann Wilhelm Schirmer.

Ein Multimedia-Programm zum Thema „Geld und Handel" bietet vielfältige Informationen und lädt zum Spielen ein. Mehrere Filme erzählen von der Rheinschifffahrt, von der Mobilität der Menschen von der Antike bis heute, von der Frömmigkeit und den Handelswaren.