Landschaftsverband Rheinland - Qualität für Menschen

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LVR-LandesMuseum Bonn

Colmantstr. 14-16
53115 Bonn
Tel.: +49 (0) 228 / 2070 - 0
Fax: +49 (0) 228 / 2070 - 299
E-Mail: info.landesmuseum-bonn@lvr.de

 

 

Öffnungszeiten 
Di.-Fr., So. 11.00 - 18.00 Uhr
Sa. 13.00 - 18.00 Uhr
Mo. geschlossen,

Gruppenführungen für Schulklassen ab 10:00 Uhr möglich


Eintritt:

Erwachsene 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

Kartenvorverkauf bei
bonnticket.de

 

Öffnungszeiten Bibliothek:

Mo. - Fr.: 8.00 - 16.00 Uhr


 

Führungen

Unser Serviceangebot
Für Schulklassen, die über kulturinfo rheinland eine Führung gebucht haben, öffnen wir das Museum bereits individuell um 10.00 Uhr.
Einzelne Klassen werden auf Wunsch bei Führungen nicht geteilt, auch wenn sie die maximale Gruppengröße von 25 Personen leicht übersteigen.

Besucherinformation und Buchung der Begleitung
kulturinfo rheinland: Tel.:
+49 (0) 2234 / 9921 - 555
E-Mail: info@kulturinfo-rheinland.de

Regelmäßige Führungen durch Dauer- oder Sonderausstellungen: Jeden Sonntag um 11:15 Uhr. Regelmäßig um 15:00 Uhr Führung in historischer Kleidung.

Alle frei buchbaren Führungen durch Sonder- und Dauerausstellungen sind außer für Schulen natürlich auch für andere Gruppen wie Familien etc. buchbar.

 

Themenvorschläge für die Sonderausstellungen:

 

Gebrochener Glanz.

Römische Großbronzen am UNESCO-Welterbe Limes

Bronzene Statuen römischer Herrscher und Götter zählen zu den bedeutendsten Schöpfungen der antiken Kunst. Sie wurden vom 1. bis 3. Jahrhundert auch in Städten, Siedlungen und Militäranlagern entlang des Limes aufgestellt. Neben der Rekonstruktion der charakteristischen Statuentypen, ihrer Standorte und Funktionen geben auch das Material und seine besonderen Herstellungstechniken ihre Geheimnisse preis.

Die Führung ist geeignet für Schülerinnen und Schüler der Klassen 4-13. Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

 

Themenvorschläge für die Dauerausstellung:

 

Auf Zeitreise - Expedition in die Vergangenheit

„Auf Zeitreise" bietet Grundschülern der vierten Klasse einen spielerischen Einstieg in die Dimensionen der Vergangenheit. Zugleich kann das Programm „Auf Zeitreise" auch als ein pädagogisch aufbereiteter und wissenschaftlich fundierter Einstieg in den Geschichtsunterricht der weiterführenden Schulen genutzt werden. Das Projekt ist verschiedenen Altersstufen variabel angepasst und ist somit geeignet für den Sachun-terricht in der Grundschule bzw. für den Geschichtsunterricht in der weiterführenden Schule (alle Schularten). In einer interaktiven "Mitmach-Führung" durch das LVR-Landesmuseum lernen die Schüler die einzelnen großen Zeitabschnitte der Geschichte (Steinzeit, Römerzeit, Mittelalter) kennen, indem sie verschiedene heutige Alltagsgegenstände dem historischen Gegenstück im Museum zuordnen. Die Expedition in die Vergangenheit beginnt mit gepacktem Rucksack und einer Zeitschnur - für jeden gefundenen Gegenstand gibt es einen Button mit dem jeweiligen Symbol, der von den Schülern an die Zeitschnur geheftet werden kann. Zusätzlich haben die Schüler die Möglichkeit, beim Zeitschnur-Quiz Fragen zu beantworten. Am Ende der Zeitreise kann man in der Schule problemlos im Unterricht an jede Epoche anknüpfen!

Die Führung ist geeignet für Schülerinnen und Schüler der Klassen 4-6. Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 90 Minuten; Kosten: 46,- Euro/Schulklasse

 

Ausflug in die Steinzeit

Etwa 300.000 Jahre alt sind die ältesten Steinwerkzeuge, die im Rheinland gefunden wurden. Sie sind der Ausgangspunkt einer Zeitreise, die über den Neandertaler, der vor 42.000 Jahren im Rheinland starb, über die 14.000 Jahre alte Doppelbestattung von Bonn Oberkassel bis hin zu den Menschen der Jungsteinzeit, die zum ersten Mal Ackerbau und Viehzucht betrieben.

Geeignet für die Klassen 1 bis 6. Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

 

Anfänge auf dem Weg zum modernen Menschen - der Neandertaler und die Evolution

Welche Bedeutung hatte der Neandertaler für die Erkenntnisse zur Evolution des Menschen? Wie unterscheidet sich der Knochenbau des Neandertalers vom modernen Menschen?
Im Angesicht des originalen Neandertalers aus der Kleinen Feldhofer Grotte im Neandertal, dessen Knochen seit 1877 im Bonner Landesmuseum aufbewahrt werden, können bei dieser neuen Themenführung mithilfe von Abgüssen der Originalknochen sowie anhand des Skeletts eines Homo sapiens , des Schädels eines Homo erectus und eines Neandertalers aus La Chapelle-aux-Saints sowie eines modernen Menschen aus Cro Magnon die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten genau erarbeitet werden.
Vermittelt wird die besondere Bedeutung, die der Neandertalerfund von 1856 für die Durchsetzung der Evolutionstheorie im 19. Jahrhundert hatte. In der Führung erfährt man auch mehr über die Geschichte der Evolutionstheorie, über die Geschichte der Entdeckung der fehlenden Knochen vor wenigen Jahren und zu den neuesten Erkenntnissen der DNA-Untersuchungen, zu denen auch unser Neandertaler einen entscheidenden Beitrag leistet.

Diese Führung ist besonders geeignet für Biologie-Kurse der gymnasialen Oberstufe in Vorbereitung auf die Abiturprüfung, steht aber nach Absprache auch allen anderen Klassen zur Verfügung.

Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

 

Von oben fotografiert: eine Schulklasse versammelt sich für eine Führung im Erdgeschoss.

 

Antike - Die Römer in Bonn

„Bonna" hieß das Legionslager, das die Soldaten der Ersten Legion im ersten Jahrhundert nach Christus auf einer Halbinsel zwischen dem Rhein und der Gumme, einem alten Rheinarm, angelegt hatten. Südlich dieses Lagers entwickelte sich schnell eine römische Siedlung. Die Kinder erfahren, wie die Soldaten im Legionslager lebten und welche Aus-rüstung sie hatten. Dazu lernen sie auch viel über den Alltag in der Siedlung, über Hand-werker und ihre Produkte und dass einige römische Straßen auch heute noch da sind. Zur Einstimmung kleiden sich die Kinder in römische Tuniken.

Dieses Thema ist geeignet für den Sachkundeunterricht der Grundschule. Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

 

Das Römische Reich – größer als Europa

Die Schülerinnen und Schüler bekommen Grundkenntnisse über das römische Reich und seine militärischen Eroberungszüge vermittelt, jedoch ebenso die Auswirkungen auf das Leben in den eroberten Provinzen geschildert. Ein wichtiger Aspekt dieser Führung ist die Infrastruktur des römischen Reiches. Daneben wird auf die Verschiedenheit der Einwohner in der Provinz Wert gelegt. Hier kamen „echte" römische Bürger zusammen mit den eingeborenen Einwohnern der Provinzen. Trotzdem herrschte prinzipielle Toleranz und Akzeptanz der Andersartigen. Die Stichworte sind: Erobern und Herrschen, Multikulturelle Gesellschaft, Herkunft und Handel, Infrastruktur und Kulturtransfer.

Das Thema ist geeignet für den Geschichts-, Politik- und Lateinunterricht der Klassen 5 bis 7. Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

 

Die römische Gesellschaft

Die Schülerinnen und Schüler lernen die Bewohner des römischen Reiches kennen: die Bürger mit all ihren Rechten und Pflichten, die Bewohner der Provinzen und die Sklaven, dazu die Soldaten und ihre Hierarchie. Ein jeder war auf seinen guten Ruf bedacht, auch über den Tod hinaus. Jedes dieser Glieder war nötig, damit die römische Gesellschaft funktionieren konnte.

Das Thema ist geeignet für den Geschichts-, Politik- und Lateinunterricht der Klassen 5 bis 7. Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

Eine Schulklasse bei einer Führung zur Römerzeit. Die Schülerinnen und Schüler sitzen auf dem Boden, die pädagogische Mitarbeiterin steht nach vorne gebeugt. Weiter hinten links die Skulptur des römischen Legionärs.

 

Der römische Staat

Die Charakteristika des römischen Staatswesens und sein Niederschlag in den Provinzen am Beispiel des Rheinlandes werden den Schülerinnen und Schülern in dieser Führung vermittelt: die Verbindung von Staat und Religion, der Status des Bürgers, die Rolle des Militärischen, die Romanisierung der Provinzen und die Veränderungen in Kultur- und Lebensweise der Menschen.

Das Thema ist geeignet für den Geschichts-, Politik- und Lateinunterricht der Klassen 5 bis 7. Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

 

Aufbruch in eine neue Zeit - das frühe Mittelalter im Rheinland

Das Grab des Herrn von Morken, eines fränkischen Territorialfürsten westlich von Köln aus der Zeit um 600 bildet den Einstieg in dieses Thema. Seine Grablege wird in einem Film virtuell rekonstruiert. Mit seiner Ausstattung verdeutlicht das Grab wichtige Grundzüge der Mentalität der damaligen Gesellschaft. Besprochen werden ebenso die reichen Schätze zur Alltagskultur der Franken sowie der berühmte Grabstein von Niederdollendorf, der eine einzigartige Abbildung eines fränkischen Kriegers zeigt.

Besonders geeignet für die GS und den Geschichts- und Politikunterricht der weiterführenden Schulen, 5.,  6. und 7. Klasse Gymn., RS, HS; Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

Eine Schulklasse bei einer Führung zum Mittelalter an der Grabplatte des Abtes Gilbert. Die Schülerinnen und Schüler stehen um die Grabplatte herum; links beugt sich die pädagogische Mitarbeiterin etwas vor und erklärt.

 

Burgen, Bürger, Wallfahrt - das Mittelalter

Ausgangspunkt der Führung sind die Spuren des Alltagslebens in der mittelalterlichen Niederungsburg bei Haus Meer am Niederrhein um das Jahr 1000. Von hier wird der thematische Bogen gespannt zur kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung der christlichen Religion, des Klosterlebens und des Wallfahrtswesens für das Leben in der mittelalterlichen Gesellschaft im Rheinland.

Besonders geeignet für die GS und den Geschichts-, Politik- und Religionsunterricht der weiterführenden Schulen, Kl. 5-7 (Gym., RS, HS); Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

 

1000 Jahre Religion im Rheinland

In unserer Abteilung „Von den Göttern zu Gott" sind die Objekte in der Oberlichthalle chronologisch präsentiert, so dass sich ein Überblick über die Religionsentwicklung von der Römerzeit bis zum Christentum des Mittelalters erarbeiten lässt. Zahlreiche Highlights der Sammlung bilden wichtige Eckpunkte dieser Führung: u. a. die Matronensteine, Jupitersäulen, das Bonner Grabkreuz, die Grabstele von Niederdollendorf, der Stein von Moselkern und die Gustorfer Chorschranken.

Besonders geeignet für den Geschichts- und Religionsunterricht der weiterführenden Schulen – Sek. I und II – Gymn., HS, RS; Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

 

Die Heiligen im Rheinland

Die Heiligen genießen im traditionell katholischen Rheinland eine große Verehrung – allen voran Maria. Die Pietá Roettgen, eines der bedeutendsten Exponate des LVR-LandesMuseums, zeigt sie in Trauer um ihren Sohn.
Doch auch zahlreiche andere Heilige spielen in der sakralen Kunst des Rheinlandes eine bedeutende Rolle. Ihre Bedeutung für den Alltag und das geistige Leben der Menschen im Rheinland spielgelt sich in der Kunst wider.
Auch hat das Rheinland seine ganz eigenen Heiligen. So sind Köln und die Kölner eng mit der Heiligen Ursula verbunden. In Kunstwerken sind Szenen ihrer Lebensgeschichte dar-gestellt. Für ihre Reliquien und die ihrer Begleiterinnen, die mit ihr das Martyrium erlitten haben, sind unzählige Reliquiare gefertigt worden.

Besonders geeignet für den Religionsunterricht der 4. Klasse GS und für die Primarstufe der weiterführenden Schulen (GS, Gym., HS, RS); Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

 

Alles gerecht? - Die soziale Frage im 19. Jahrhundert

Ausgangspunkt dieser Führung ist das Gemälde "Ansicht von Barmen" von A. von Wille. Es zeigt den von Industrie geprägten Ort im 19. Jahrhundert. Die durch die Industrialisierung hervorgerufenen gesellschaftlichen Spannungen verdeutlicht ein Werk des Düsseldorfer Malers W. Hübner, das noch vor dem Aufstand das Thema "Die schlesischen Weber" zeigt - ein Bild, das F. Engels nachweislich kannte. Der Rheinländer Leo Breuer hat mit seinem "Kohlenmann" von 1931 wie viele andere das sozialkritische Thema in der Kunst des 20. Jahrhunderts wieder aufgegriffen.

Besonders geeignet für die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer der Sek. I und II (Gym.); Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

 

Landschaftsmalerei

Im Mittelalter diente Landschaft auf Gemälden eher als Kulisse für die dargestellten Menschen denn als eigenständiger Gegenstand der künstlerischen Betrachtung. Dies änderte sich in der Renaissance. Die Menschen sind nun nicht mehr nur vor, sondern in der Land-schaft dargestellt. Im 18. Und 19. Jahrhundert dann wird die Landschaft zu einem eigenständigen Gegenstand des Interesses: Die Sehnsucht nach fernen Gegenden wächst, unter Umständen erinnert ein Gemälde an eine unternommene romantische Reise. Verklärende Gegenbilder zur Realität lassen das kunstinteressierte Bildungsbürgertum den Alltag vergessen.

Das Angebot ist besonders geeignet für den Geschichts- und Kunstunterricht der Klassen 9 bis 12; Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

 

Der General

Das Gemälde „Der General" von Heinrich Maria Davringhausen aus dem Jahre 1917 hatte seinerzeit einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Bei dieser Führung wird es mit wenigen Vergleichsbeispielen zum Mittelpunkt einer Führung, die das Verhältnis des Menschen zu Krieg, Gewalt und Unterdrückung im 20. Jahrhundert zum Thema hat.

Besonders geeignet für die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer und den Kunstunterricht der Sek. II (Gym); Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

 

Düsseldorfer Malerschule

1826 wird der Berliner Maler Friedrich Wilhelm Schadow Direktor der 1819 gegründeten Königlich Preußischen Kunstakademie in Düsseldorf. Sieben seiner Meisterschüler folgen ihm an den Rhein. Historienmalerei und religiöse Themen haben für ihn den höchsten Wert. Bedeutend und erbauend soll seine Kunst sein. Schadow fordert detaillierte Studien und eine naturgetreue Ausführung.
Die gute Ausbildung an der Düsseldorfer Kunstakademie fördert ihren guten Ruf weit über die Grenzen Preußens hinaus. Vor allem zwischen 1850 und 1870 kommen Künstler aus aller Welt nach Düsseldorf. Viele von ihnen wenden sich der Genre- und der Landschaftsmalerei zu.

Besonders geeignet für den Kunstunterricht der Sek. II (Gym); Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

 

Die Architektur des LVR-LandesMuseums Bonn

Das Gebäude des LVR-LandesMuseums Bonn, gelegen zwischen der Colmantstraße und der Bachstraße, blickt auf eine lange Geschichte zurück. 1909 erhielt das damals gerade einmal 16 Jahre alte Rheinische Provinzialmuseum zur Bachstraße hin einen Anbau für die Präsentation seiner Gemälde. Dieser Teil wird heute „Altbau" genannt, denn der zur Colmantstraße hin gelegene Gebäudeteil wurde im zweiten Weltkrieg so schwer beschä-digt, dass er abgebrochen werden musste. An seine Stelle trat 1967 der Neubau. Doch auch dieser hatte nach gut 30 Jahren ausgedient, wurde entkernt und erhielt eine neue Fassade. Seit 2003 präsentiert sich der Neubau daher mit neuem Äußeren. Der Rundgang durch das Haus, aber auch um das Haus herum gibt einen spannenden Einblick in die Baugeschichte des Hauses und in die architektonischen Anforderungen, die an ein modernes Museum gestellt werden.

Das Angebot ist besonders geeignet für die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer und den Kunstunterricht der Klassen 9 bis 12; Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

 

Das Rheinland und die Welt

Das Rheinland und seine Menschen haben vielfältige Verbindungen zu den Nachbarregionen – und zum Rest der Welt. Schon in frühester Zeit trieben die Menschen hier Handel und tauschten Waren und Ideen mit fernen Gegenden aus. Die Römer brachten Gewohntes aus dem Mittelmeerraum, im Schmuck fränkischer Damen sind Muscheln aus dem indischen Ozean verarbeitet und rheinische Keramik war über viele Jahrhunderte ein riesen Exportschlager. Und so, wie viele Wege nach Rom führten, so führten im Mittelalter für Pilger viele Wege nach Aachen und Köln.

Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

 

Keramik im Rheinland

Mit der Bandkeramik begann in der Jungsteinzeit hier im Rheinland die Produktion von getöpferten Gefäßen. Lange Zeit werden Töpfe, Schüsseln und Krüge frei aufgebaut. Erst die Kelten führen die schnelldrehende Töpferscheibe ein. Im römischen Reich wird Keramik zur Massenware. Im Laufe des Mittelalters entwickeln sich zuerst in Badorf, später in Pingsdorf – beide Orte gehören heute zu Brühl – überregional bedeutende Töpferzentren. Im späten 13. Jahrhundert entsteht dann mit dem Siegburger Steinzeug ein echter rheinischer Exportschlager.

Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

 

Tod im Rheinland

Mitten im Leben sind wir vom Tod umgeben – das war schon so, als der Neandertaler im Rheinland lebte. Über einen sehr langen Zeitraum geben vor allem Gräber Einblicke in das Leben und vielfach auch in die Jenseitsvorstellungen der Menschen. Denn Verletzungsspuren an den Knochen, Grabbeigaben und später auch Grabsteine erzählen viel über die Verstorbenen. Der Rundgang führt von der Alt- und der Jungsteinzeit über die Kelten und Römer bis in das Mittelalter – und darüber hinaus.

Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

 

Überleben – Schöner leben

Der Mensch strebt nach Komfort. Schon die Jäger und Sammler der Altsteinzeit ließen es sich in ihren reichlich vorhandenen Pausen gut gehen, nutzen ihre Zeit, um sich künstlerisch zu betätigen. In der Jungsteinzeit entstanden dann echte Wohnkultur und reine Luxusgegenstände, die in der Bronze- und Eisenzeit immer weiter verfeinert wurden. Als die Römer an den Rhein kamen, brachten sie neue Möglichkeiten mit, es sich gut gehen zu lassen. Doch war bei ihnen alles besser? Und auch im Mittelalter erfolgte oft nur scheinbar ein Rückschritt.

Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

 

Themenführung Epochen - Kunst des 20. Jahrhunderts

Kaum ein anderer Zeitabschnitt hat so viele künstlerische Stilrichtungen hervorgebracht wie das 20. Jahrhundert. Immer weniger steht die naturalitische Wiedergabe eines Objekts im Vordergrund. Vielmehr gewinnt der individuelle Ausdruck des Künstlers an Bedeutung, der sich in Gemälden, Grafiken und Skulpturen niederschlägt. Daneben gewinnt die Fotografie nicht nur als dokumentarisches, sondern auch als künstlerisches Mittel an Bedeutung.

Das Angebot ist besonders geeignet für die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer und den Kunstunterricht der Klassen 9 bis 12; Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

 

Ein besonderes Angebot für den Mathematikunterricht

Mathematische Fundstücke im LVR-Landesmuseum Bonn

Das LVR-Landesmuseum bietet Schulklassen (Mathematikunterricht der Stufen 8-12) jetzt die Möglichkeit, in einer 90-minütigen Veranstaltung mit Professor Dr. Hermann Karcher (Mathematik) die römischen Dodekaeder und das einmalige Ikosaeder aus der Sammlung des Museums kennen zulernen. Danach werden im Seminarraum Stereoprojektionen (rot-grüne Anaglyphen) aller fünf Platonischen Körper vorgeführt. Diese dreidimensionalen Bilder machen es viel leichter, sich die Beziehungen zwischen diesen Körpern vorzustellen, als mit Hilfe von Bildern auf Papier. Daher kann die Konstruktion aller Platonischer Körper erläutert werden. Natürlich entsteht die Frage, wie und wozu die gefundenen bronzenen Körper um 200 n. Chr. ohne unsere Mittel der beschreibenden analytischen Geometrie hergestellt werden konnten…
Diese Veranstaltung mit Prof. Karcher ist nur buchbar über Dr. Heidi Gansohr, Tel: 0228-2070227 oder per Email heidi.gansohr@lvr.de
Der Eintritt ist frei